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50mm Festbrennweite – eine Abhandlung

Ich fotografiere schon eine Weile mit vielen verschiedenen Kameras und einer der ersten Tipps, die man mir während meiner Anfangszeit gegeben hatte, war – kauf dir ein 50mm Objektiv.

Also habe ich mich erkundigt und überlegt, welches der drei Canon 50mm Objektive denn das richtige für mich sein könnte.

Canons 50mm f/1.2 hatte ich recht schnell ausgeschlossen. Bei einem Straßenpreis von fast 1400€ wäre das Objektiv damals drei mal so teuer gewesen wie mein Kamerabody. Außerdem hätte ich den Qualitätsgewinn im Vergleich zum 50mm f/1.4 wahrscheinlich sowieso nicht gesehen.

Das meistverkaufte 50mm f/1.8 STM war mit seinen etwa 100€ preislich richtig attraktiv. Aber das Objektiv fühlte sich an meiner Kamera (zu dem Zeitpunkt noch eine EOS1000D mit Batteriegriff), einfach viel zu klein und wie ein billiger Joghurtbecher an.
Deshalb bin ich wohl schlussendlich beim 1.4er gelandet.

Die ersten Tage

Welch eine Begeisterung mich die ersten Tage überkam.
Ich habe auf (selbsternannte) Profis gehört, und mir eine wirklich gute Linse geleistet.

Die Bilder mit meinem 70-200mm f/2.8 waren ja schon toll, aber die Bilder mit einer echten Portraitlinse und einer Blende von 1.4 müssen ja richtig umwerfend werden…

… dachte ich…

… hoffte ich…

… und die Ernüchterung folgte schneller als gedacht!

Musiker in Paris 50mm 1.4
Musiker in Paris mit dem Canon EF 50mm f/1.4 und der Canon EOS 1000D

Ja – das cremige Bokeh und die geringe Schärfentiefe haben mich absolut überwältigt.

Aber – die Festbrennweite schränkte mich plötzlich in meinem kreativen Schaffen ein.

„Dann Verwendest du das Objektiv falsch!“, hieß es.
„Du musst ja nur vor und zurück laufen, um den Bildwinkel zu ändern“

… aber da ist eine Wand.

„Geh näher ran!“
Das geht aber nicht, da ist die Bühnenkante.

Gerade bei Konzerten kann ich einfach nicht beliebig nah ran. Und mit meinem 70-200mm kann ich das, viel, viel flexibler. Auch, ohne den Musikern nachher auf dem Schoß zu sitzen.

 

Weg damit!

Damit war das Urteil ziemlich schnell gefällt.

Was für ein Fehlkauf!
Ein absolut sinnbefreites Objektiv.
Das braucht kein Mensch!

Im Prinzip lag das Objektiv die meiste Zeit daheim.
Wenn ich wusste, ich bin auf einer Veranstaltung mit wenig Licht, dann habe ich es mitgenommen. Über die Lichtstärke konnte ich mich nie beschweren. Aber ich habe mir die kurzen Belichtungszeiten immer mit einem hohen Maß an Unzufriedenheit und Einschränkungen in meiner Flexibilität erkauft.

Warum ich das Objektiv nicht verkauft habe, weiß ich nicht. Vielleicht fand ich es einfach schön, wenn meine ganzen Objektive im Regal nebeneinander stehen. Wenigstens optisch hat es dazugehört. ;-\

 

Heute

Heute kann ich sagen, es sind doch einige schöne Bilder mit dem 50mm an den verschiedensten Bodies (1000D, 1100D, 650D und 750D, 60D, 80D) entstanden.

Und ich verstehe mittlerweile auch, fast vier Jahre später, welchen Charme das Objektiv haben kann.

An der Vollformatkamera

Denn hier wirken die Bilder plötzlich anders. Natürlicher, plastischer. Anders halt. Eben so, wie es mir damals erzählt wurde.
Dabei soll das hier keine Kaufempfehlung für eine Vollformatkamera sein, denn die erste Zeit mit der 6D war auch ein ganz schöner Umstieg. Aber das ist eine andere Geschichte.

Natürlich tragen die Zeit, deutlich mehr Erfahrung und auch andere Arbeitsweisen ihren Teil zu dieser Entwicklung bei.

Und trotzdem sind die 50mm bis heute nicht meine Lieblingsbrennweite.

Fazit

Es ist nicht so, dass ich generell etwas gegen Festbrennweiten habe.
Ich benutze einige sehr gerne. Z.B. das  Canon EF 135mm f/2.0 für Portraits oder auch mal das Canon EF 35mm f/2.0 für Street.

Aber: Festbrennweiten sind mir persönlich zu unflexibel und nicht für jeden meiner Zwecke geeignet.

In vielen Situationen, wie beispielsweise bei Familienshootings, Konzerten, Hochzeiten und auch sonst im Alltag bin ich doch froh Zoomobjektive zu haben.

Dafür erfüllen Festbrennweiten, die Aufgaben, für die sie bewusst eingesetzt werden, meist deutlich besser als Zoom-Objektive. Die Schärfe und Abbildungsleistung dieser Objektive sind konstruktionsbedingt einfach besser als die der Zoom-Objektive. Aber in einer gewissen Preisklasse ist das auch nur noch ein Jammern auf hohem Niveau.

Mit diesem Erfahrungsbericht will ich keinem Fotografen per se die 50mm Festbrennweite absprechen. Es gibt sicherlich Fotografen, die dieses Objektiv zu ihrem Liebling erkoren haben und traumhafte Bilder damit zaubern.

Aber ich sage ganz klar: In meinen Augen ist eine Festbrennweite und vor allem das 50mm 1.4 eigentlich nichts für einen Anfänger. Ich jedenfalls fand es ziemlich frustrierend, zu erkennen, dass ein Großteil der Bilder mit dem 50mm 1.4 trotzdem nicht wirklich besonders sind.
Abgesehen davon bedarf es, um die Möglichkeiten einer Festbrennweite auszuschöpfen, mehr als nur die Offenblende von 1.4 einzustellen und sich drei, vier Meter vor und zurück zu bewegen.

Wenn mich heute ein Anfänger fragt, welches Objektiv ich ihm für den Anfang empfehlen kann, dann definitiv nicht die 50mm Festbrennweite.
Selbst mit dem mitgelieferten Standard-Objektiv lassen sich überaus gute Bilder machen. Wenn der Wunsch nach einer größeren Blende und einem weicheren Bokeh für Beispielsweise Portraits kommt, ist in meinen Augen das 70-200 2.8 mit Bildstabilisator auch in der ersten Version ein super Allrounder.

Was waren deine ersten Objektive und wie sind deine Erfahrungen mit Festbrennweiten?
 
 
 

Die Objektive, die in diesem Artikel vorkommen:

 

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Nikon AW130

Nikon AW130 VorderseiteEnde 2015 bringt Nikon die Coolpix AW 130 auf den Markt, eine Amphibienkamera, die ohne zusätzliches Gehäuse bis zu 30m Wasserdicht ist. Mit dieser Tauchtiefe hebt sich Nikon von seinen Mitbewerbern, deren Tiefenbeschränkungen bei um die 15m liegen, deutlich ab. Doch nicht nur im Wasser punktet die Kamera mit Stabilität und Durchhaltevermögen.


Außerhalb des Wassers ist die Kamera bis zu -10°C einsetzbar, im Wassereinsatz, sollte die Temperatur über dem Gefrierpunkt liegen um Undichtigkeiten durch gefrorenes Wasser zu verhindern. Außerdem ist die AW 130 laut Herstellerangaben bis zu einer Höhe von 2,10m stoßfest. Auf diesen Test haben wir jedoch lieber verzichtet. ;-)

Bildqualität und Technik

Mit der Coolpix AW 130 hat sich Nikon für einen 1/2,3 Zoll Sensor mit 15,9 Megapixeln entschieden. Damit ist auch in der Nachbearbeitung noch genug Spielraum für Zuschnitte des originalen Bildmaterials. Der ISO Bereich erstreckt sich von 125 bis zu einem Wert von 6400. Aufgrund des recht kleinen Bildsensors kann es vor allem ab ISO 800 zu einem deutlich sichtbaren Rauschen im Bild kommen. Nikon versucht dieses ISO-Rauschen durch einen Weichzeichner etwas zu reduzieren, was leider zu etwas ausgewaschen und wenig kontrastreicheren Farben führt.

Bei der Brennweite hingegen, braucht sich die kompakte Amphibienkamera nicht zu verstecken. Mit einem optischen Zoombereich der einer Brennweite von 24-120mm (KB) abdeckt, ist die Kamera auch für Tagestouren an Land geeignet. Verhältnismäßig Lichtstark wartet die AW 130 mit einer Lichtstärke von 2,8 im Weitwinkelbereich bis zu einer Blende von 4,9 im Telebereich auf.
Zudem gleicht der integrierte optische Bildstabilisator, kleinere Verwacklungen zuverlässig aus.

Die Belichtungszeiten liegen zwischen 4 Sekunden und einer 1/4000s und ermöglichen damit auch an hellen Tagen korrekt belichtete Bilder. Für scharfe Fotos, sorgt der äußerst schnelle Autofokus, der in der Praxis wirklich überzeugen kann. Selbst unter sehr schlechten Lichtbedingungen findet der Autofokus mit Hilfe der kleinen LED-Videolampe zuverlässig sein Ziel.

Auch Makrofreunde kommen auf ihre Kosten. Die Naheinstellgrenze der Coolpix liegt bei einer Brennweite von 24mm nur zwei Zentimeter vor der Linse. Dafür steigt der Mindestabstand zum Objekt im Telebereich auf etwa 35cm an.

Beispielbilder die mit der Nikon AW130 entstanden sind, gibt es unter www.unterwasser-fotografieren.de/nikon-aw-130

 

Blitz und Videolicht

Nikon AW 130 mit BlitzNikon spendiert der AW130 einen eingebauten Blitz für Einzelbildaufnahmen sowie eine kleine LED für die Beleuchtung bei Videoaufnahmen.
Leider kommt es durch die räumlich nahe Anordnung zum Objektiv gelegentlich zu sichtbaren Schwebteilchen im Bild.

Doch auch hier schafft Nikon mit professionellen Mitteln Abhilfe und macht die Kamera auch für qualitätsbewusste Unterwasserfotografen interessant. Der eingebaute Blitz punktet mit einer TTL Messung und einem Vorblitz, der von einigen Unterwasserblitzen direkt erkannt wird. Damit lassen sich auch mit der AW 130 in größeren Tiefen korrekt belichtete Bilder mit satten Farben erreichen.

Wer einen externen Blitz verwenden kann, kann auf Nikons eigenes Zubehör zurückgreifen.

Bezeichnung Bauteil Preis
Nikon SB-N10 Unterwasser Blitz 649€
Nikon SK-N10A Griff für die Montage von Blitz und Kamera 125€
Nikon SR-CP10A Adapter zum Anbringen des Lichtleiters 149€
Nikon SC-N10A Lichtleiterkabel zur Blitzsteuerung 125€ 95€

Alternativ können auch Blitzgeräte anderer Hersteller zum Einsatz kommen, wobei der Adapter zum anbringen der Steuerleitung in jedem Fall notwendig ist.

Programme der AW 130

Neben dem klassischen Automatikmodus bietet die Coolpix außerdem verschiedene Szenenprogemamme unter denen sich auch eine spezielle Unterwassereinstellung befindet.
Leider bietet die Kamera keinen manuellen Modus oder erweiterte Belichtungseinstellungen, mit dem die Aufnahmen mit speziellen Einstellungen aufgenommen werden können. Einzig eine Belichtungskorrektur mit +-2 Blendenstufen ist verfügbar.

Dichtigkeit

Nikon AW 130 SeiteDer Dichtmechanismus ist beim Test sehr positiv aufgefallen.
So wird das Batteriefach mit einer Klappe und einem umlaufenden Dichtungsgummi fest verschlossen. Auch ein versehentliches Öffnen wird geschickt verhindert. Um das Gehäuse zu öffnen, muss zunächst ein Knopf zur Entriegelung gedrückt werden, der das Drehen des Verschlussrades ermöglicht.

Weiterhin sind zwei stabile Erhebungen um das Rad angeordnet, die ein versehentliches Drehen des Rades zuverlässig vermeiden.

Bedienung unter Wasser

Nikon AW130 RückseiteAuch hier hat Nikon mitgedacht. Die Kamera kann über die Ösen, die sich an beiden Seiten des Gehäuses befinden unkompliziert am Jacket befestigt werden. Zu beachten ist, dass die AW 130 unter Wasser Abtrieb hat. Um die Kamera gegen Verlieren oder ungewollte Stöße am Riff zu schützen, empfehlen wir eine Schlaufe oder ein Retraktorband zu verwenden.

Bei der Verwendung in heimischen Gewässern ist schnell klar geworden, dass die Konzeption als Tauchkamera für warme Gewässer erfolgte.
Durch die Anordnung des Objektivs auf der linken Gehäuseseite kann es bei der Verwendung von Handschuhen gelegentlich zu einem sichtbaren Finger im Bild kommen.
Leider ist auch die Bedienung der Tasten mit Handschuhen etwas schwierig. Die Aktivierung des Blitzes mit Handschuhen hat fünf Anläufe gebraucht.
Werden die wichtigsten Einstellungen vor dem Tauchgang getätigt, relativiert sich das Problem wieder und die Kamera verrichtet ihren Dienst ohne weiter Probleme.

Interessant war für uns beim Test die Anordnung des Zoomreglers. Dieser befindet sich auf der Rückseite der Kamera und wird mit dem rechten Daumen bedient. Dadurch kann sich der Zeigefinger nun ganz auf den Auslösevorgang beschränken.

Grundsätzlich ist die Bedienung der Kamera unkompliziert und intuitiv gelöst und auch auch fotografische Laien sowie Canon Benutzer kommen sehr schnell mit der Kamera zurecht.
Einen weiterer Vorteil in der Steuerung kommt der AW 130 aufgrund des fehlenden Unterwassergehäuses zu Gute. Die Tasten lassen sich genauso wie das Display unter Wasser sehr gut ablesen und ermöglichen auch sehr steile Blickwinkel.

Ein kleines Schmankerl ist bei der Unterwasserfotografie auch der eingebaute Tiefenmesser, mit dem die Tauchtiefe auf dem Display angezeigt und in den Bildern gespeichert werden kann.

Videofunktionen

Wie die meisten aktuellen Geräte bietet auch die Coolpix AW 130 Videoaufnahmen in Full HD (1920×1080) mit bis zu 30 Ganzen Bildern pro Sekunde.
Leider sind im Videomodus die Autofokusfunktionen nur sehr rudimentär ausgefallen.

Konnektivität

Nikon AW130 anschlüsseGeht es um Verbindungsmöglichkeiten der Kamera, bleiben aktuell keine Wünsche offen. Geodaten können per GPS geschrieben werden, und die fertigen Bilder können direkt per NFC oder W-Lan direkt auf das Smartphone übertragen werden. Zusätzlich zu den drahtlosen Verbindungen befinden sich unter der Klappe des Batterifachs ein USB sowie ein Micro HDMI Anschluss mit dem Bilder und Videos direkt auf dem Fernseher angezeigt werden können.

Der Micro-USB Anschluss dient gleichzeitig als Ladebuchse für den Akku.
Auch wenn die Akkuleistung dank des sparsamen O-LED Displays gefühlt ewig reicht, sollte die Anschaffung weiterer Akkus und eines externen Ladegeräts in Erwägung gezogen werden.
Gerade in Tauchurlauben und auf Safaris hat man die Kamera dabei und oft keine Zeit das Gerät zwei Stunden laden zu lassen.
Eine Akkuladung reicht für ca. 350 Bilder an Land. Unter Wasser kann sich die Lebensdauer je nach Temperatur und Blitzeinsatz auf etwa 200 Bilder reduzieren, was jedoch für ein bis zwei ausgedehnte Tauchgänge reicht. Leider lässt sich das Display nicht ausschalten um Strom zu sparen.

 

Fazit

Mit der Coolpix AW 130 hat Nikon einen großen Wurf gelandet. Zwar müssen bei einem Straßenpreis von 325€, im Vergleich zu anderen Kameras an Land in der Bildqualität leichte Abstriche hingenommen werden. Dafür punktet die Coolpix mit einer äußerst unkomplizierten Bedienung bis zu einer Tauchtiefe von 30m ohne zusätzliches Gehäuse. Durch die Wasserdichtigkeit und den Staubschutz ist sie perfekt für den Tauch- oder Schnorchelurlaub am Strand und vom Boot aus prädestiniert und macht in dieser Umgebung auch eine wirklich gute Form. Leider sind die Tasten für die Verwendung mit Handschuhen etwas klein geraten, was die Verwendung im Kaltwasser etwas einschränkt.

Die Verbindung mit dem Smartphone ist im Vergleich zu Canon oder Sony-Kameras deutlich einfacher hergestellt, wobei hier Bilder angesehen und direkt übertragen werden können. Top!

Wer eine unkomplizierte kompakte Unterwasserkamera sucht, mit der keine fünf Kilo Handgepäck beim Reisen dazukommen, ist mit der Nikon AW 130 bestens beraten. Und wenn die Kamera doch irgendwann mit externen Blitzen erweitert werden soll, ist das dank des Nikon eigenen Zubehörs trotzdem kein Problem.

Nikon AW 130 bei Amazon
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pakpod Stativ

pakpod – Ein etwas anderes Stativ

Eigentlich hätte ich kein neues Stativ gebraucht. Als ich dann mehrmals über Werbung und Angebote für das Pakpod Stativ gestolpert bin war ich dann doch neugierig.

Die Beschreibungen versprachen ein extrem kompaktes, leichtes, flexibles und trotzdem stabiles Stativ, das sogar Salzwassertauglich sein soll ist.

Perfekt also für Reisen und Extremsportarten aller Art. pakpod Stativ weiterlesen

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Canon 5D mk IV

Calumet VorbestellungDas Warten auf die Informationen zur neuen Canon 5D mk IV hat endlich ein Ende. Nach vier Jahren ist nun offiziell das Nachfolgermodell der 5D mk III angekündigt worden.
Gestern versandte Canon die E-Mails für die Vorbestellungen und veröffentlichte nun die lange erwarteten Spezifikationen (die ganze Liste gibts unten).
Die Kamera kann auch bei Calumet vorbestellt werden.

EOS 5D Mark IV Front EOS 5D Mark IV Back EOS 5D Mark IV TOP

DCI 4K Videos mit 30 Bildern pro Sekunde
Die 5D mk IV bietet im Videobereich nun 4K Videofunktionalität mit 30 Bildern pro Sekunde, im Full HD Betrieb sind nun 60 FPS möglich.

WLAN, NFC und GPS
Die Kamera kann per NFC-Datenaustausch mit dem Smartphone eine WiFi-Verbindung aufbauen und erlaubt damit Tethered Shooting per Smartphone oder Notebook.
Zusätzlich ist mit der 5D mk IV wie schon bei der 6D ein integriertes GPS-Modul verbaut, mit dem sich die Position als Geodaten in die Bilder speichern lässt.

DIGIC 6+ Sensor mit 30,4MP
Gleich geblieben ist die Sensorgröße. Der DIGIC6+ Vollformat-CMOS-Sensor bietet trotz der 30,4MP ein besseres Rauschverhalten als die 5D mk III und nutzt damit die Schärfe der neu veröffentlichten Canon Objektive voll aus.

7 Bilder pro Sekunde
Auch die Serienbildgeschwindigkeit wurde von 6 (5Dmk3) auf 7 Bilder pro Sekunde erhöht und ist bis zu 27 Bildern in RAW ohne Geschwindigkeitseinbruch möglich.

Integrierte Langzeitbelichtung und Zeitauslöser
Die 5D mk IV kommt mit integrierten Timern, die Langzeitbelichtungen ohne Fernauslöser bis zu 99 Stunden erlauben. Außerdem ist für Timelapse-Freunde eine Timerfunktion eingebaut mit der sich automatisch Bilder in regelmäßigen Abständen erzeugen lassen.

Touchscreen
Auch hier orientiert sich Canon an den Wünschen der Benutzer. Dank des 3,2″ großen und mit 1,62 Millionen Pixel bestückten Touchscreen sind nun viele Einstellungen direkt und ohne Menü zugänglich.

Dual Pixel AF mit 150.000 Pixel RGB-IR-Sensor
Der Autofokus der 5D mk IV orientiert sich an der großen Schwester, der 1D X II und bringt damit einige Neuerungen. Damit sind eine deutlich erweiterte Objekterkennung und Verfolgung möglich.
Dabei kann das Objekt einfach über Tippen auf den Bildschirm festgelegt werden.

Dual Pixel RAW
Mit dieser Funktion werden von den unterschiedlich ausgerichteten Fotozellen gleichzeitig zwei 30MP Bilder aufgenommen. Anders als bei den Vorgängermodellen werden diese Daten nicht sofort miteinander verrechnet, sondern werden getrennt behandelt. Damit stehen die Bildinformationen jedes Bildpunkts in der RAW-Datei zwei Mal zur Verfügung, womit sich minimale Schärfeeinstellungen, das Bokeh, und Ghosting etwas korrigieren lassen. Nachteil dieser Funktion sind die dippelt so großen RAW-Files.

 

Hier nochmal die Spezifikationen der 5D mk IV im Ganzen:

Canon EOS 5D mk IV
Canon EOS 5D mk IV

BILDSENSOR

Typ
CMOS-Sensor (36 x 24 mm)
Pixel effektiv
Ca. 30,4 Megapixel
Pixel gesamt
Ca. 31,7 Megapixel
Seitenverhältnis
3:2
Tiefpassfilter
Integriert, feststehend
Sensorreinigung
EOS Integrated Cleaning System
Farbfilter
RGB-Primärfarben

BILDPROZESSOR

Typ
DIGIC 6+

OBJEKTIVE

Objektivanschluss
EF Objektive (ausgenommen EF-S und EF-M Objektive)
Brennweite
Abhängig vom EF Objektiv; keinBrennweitenumrechnungsfaktor da Vollformatsensor

SCHARFSTELLUNG

Typ
TTL-CT-SIR, Erkennung der Phasendifferenzen per speziellem AF CMOS-Sensor
AF-System/-Messfelder
61 AF-Messfelder/ bis zu 41 Kreuzsensoren inkl. 5 Dual-Kreuzsensoren bei 1:2,8 und 61 AF-Messfelder / 21 Kreuzsensoren bei 1:8 (11)Die Anzahl der Kreuzsensoren ist abhängigvom Objektiv.
AF-Arbeitsbereich
LW -3 bis 18 (bei 23 °C und ISO 100)
AF-Funktionen
One-ShotAI FocusAI Servo
AF-Messfeldwahl
Automatische Auswahl: alle 61 AF-Felder (abhängig von der EOS iTR AF Einstellung)Manuell: Einzelfeld-AF (wählbare Felder: 61, 15,9 oder nur Kreuzsensoren)Manuell: Einzelfeld-AF Manuell: AF-Messfelderweiterung umliegende 4 Felder
(oben, unten, rechts, links)Manuell: AF-Messfelderweiterung umliegende 8 FelderManuell: Zonen-AF (alle AF-Felder sind in 9 Zonen aufgeteilt)Manuell: Zonen-AF: große Zone (alle AF-Felder sind in 3Zonen aufgeteilt)AF-Messfelder lassen sich für Hochformat-und Querformataufnahmen separat auswählen
AF-Messfeldanzeige
Einblendung im Sucher und im Schnelleinstellungsbildschirm
AF-Messwertspeicherung
Durch Drücken des Auslösers bis zur Hälfte oder der AF-ON Taste im Modus One-Shot AF. Mit auf AF-Stopp oder AI-Servo konfigurierter Taste
AF-Hilfslicht
Über optional als Zubehör erhältliches Speedlite
Manuelle Scharfstellung
Über Objektiv einstellbar
AF-Feinabstimmung
Manuell: ±20 Schritte (Weit-und Tele-Einstellung für Zoomobjektive)Abstimmung bei allen Objektiven um denselben Wertindividuelle Abstimmung für bis zu 40 ObjektiveSpeicherung der Abstimmungen für jedes Objektiv nach Seriennummer

BELICHTUNG

Messverfahren
Ca. 150.000 Pixel RGB+IR Messsensor; 252-Zonen-Messsystem. EOS Intelligent Subject Analysis System(1)Mehrfeldmessung (mit beliebigem AF-Messfeld verknüpfbar)(2) Selektivmessung (ca. 6,1 % des des zentralen Sucherbildes)(3) Spotmessung: zentrale Spotmessung (ca. 1,3 % des zentralen Sucherbildes)AF-verknüpfte Spotmessung nicht verfügbar(4) Mittenbetonte Integralmessung
Helligkeits-Messbereich
LW 0 -20 (bei 23 °C, ISO100, mit Mehrfeldmessung)
AE-Speicherung
Automatisch: in One-Shot AF mit Mehrfeldmessung nach Abschluss der Entfernungseinstellung.Manuell: über die AE Lock-Taste in den Modi P, Tv, Av und M
Belichtungskorrektur
±5LW in halben oder Drittelstufen (kombinierbar mit AEB).
Belichtungsreihen (AEB)
±3 Blenden in halben oder Drittelstufen
Anti-Flacker-Aufnahmen
Ja, Flacker-Erkennung bei einer Frequenz von 100 Hz oder120Hz. Dabei kann die maximale Geschwindigkeit für Reihenaufnahmen abnehmen.
ISO-Empfindlichkeit (8)
Auto 100-32.000 (in Drittelstufen oder ganzen Stufen)ISO kann erweitert werden auf L: 50, H1: 51.200, H2: 102.400

VERSCHLUSS

Typ
Elektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten
30-1/8.000 s (halbe oder Drittelstufen), Langzeitbelichtung (B) (gesamter Verschlusszeitenbereich; tatsächlich verfügbarer Bereich hängt vom jeweiligen Aufnahmemodusab)
Auslöser
Elektromagnetischer Softauslöser

WEISSABGLEICH

Typ
Automatischer Weißabgleich über Bildsensor
Einstellungen
Automatischer Weißabgleich (Priorität Umgebung, Priorität Weiß), Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Weißes Leuchtstofflicht, Blitz, Custom, FarbtemperaturWeißabgleichkorrektur: 1. Blau/Bernstein±92. Magenta/Grün±9
Custom Weißabgleich
Ja, 1 Einstellung kann gespeichert werden
Weißabgleichreihen
±3Stufen in ganzen Stufen 3, 2, 5 oder 7 Aufnahmen pro Auslösung Methode Blau/Bernstein oder Magenta/Grün

SUCHER

Typ
Dachkantprisma
Bildfeldabdeckung (vertikal/horizontal)
Ca. 100%
Vergrößerung
Ca. 0,71fach (4)
Austrittspupille
Ca. 21mm (ab Okularmitte)
Dioptrienausgleich
-3 bis +1 m-1(Dioptrien)
Mattscheibe
Feststehend mit Informationen auf der lichtdurchlässigen LCD-Mattscheibe
Spiegel
Teilverspiegelter Schnellrücklaufspiegel
Sucheranzeige
AF-Daten: Einzelfeld-/Spot-AF, AF-Felder, AF-Bereich, AF-Status, Schärfeindikator, AF-Modus, AF-Bereich-Auswahlmodus, AF-Speicherung Belichtungsdaten: Verschlusszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit (wird immer angezeigt), AE-Speicherung, Belichtungskorrektur, Blitzbelichtung, Spot-Messfeld, Fehlbelichtungswarnung, AEB-Messmethode, AufnahmemodusBlitzdaten: Blitzbereitschaft, FP-Kurzzeitsynchronisation, FE-Blitzspeicherung, Blitzbelichtungskorrektur, Rote-Augen-ReduzierungBildinformationen: Karteninformationen, Pufferspeicher
(zweistellige Anzeige), Tonwertpriorität (D+), JPEG-/RAW-Anzeige, Dual Pixel RAW, Digital Lens Optrimizer.Bildkompositionsdaten: Gitternetz, elektronische WasserwaageSonstige Informationen: Akkuinformationen, Warnsymbol, Flacker-Erkennung, Betriebsart, Weißabgleich
Schärfentiefe-Kontrolle
Ja, über Schärfentiefe-Kontrolle-Taste
Okularverschluss
Ja, mit Riemenbefestigung

LC-DISPLAY

Typ
8,10 cm (3,2 Zoll) Clear View LCD II mit ca. 1.620.000 Bildpunkten
Bildfeldabdeckung
Ca. 100%
Betrachtungswinkel (horizontal/vertikal)
Ca. 170°vertikal und horizontal
Beschichtung
Anti-Reflexion und Anti-Schmutz; Verwendung von gehärtetem Glas
Helligkeitsanpassung
Manuell: einstellbar in 7 StufenFarbton-Anpassung: 4 Einstellungen
Touchscreen-Bedienung
Kapazitiv mit Menüfunktionen, Einstellung zur Steuerung, Wiedergabe und Vergrößerung
AF-Messfeldauswahl im Live View und Movie Modus, Touch-Auslöser ist im Live View Modus bei Fotoaufnahmen möglich.
Display-Optionen
(1)Schnelleinstellungsbildschirm(2)Kameraeinstellungen(3) Elektronische 3D-Wasserwaage(4) Custom Schnelleinstellungsbildschirm

BLITZ

Modi
E-TTL II Blitzautomatik, manueller Blitz
X-Synchronisation
1/200 Sek.
Blitzbelichtungskorrektur
±3 Blenden in in Drittelstufen mit Speedlite EX Blitzgeräten
Blitzbelichtungsreihen
Ja, über kompatiblen externen Blitz
Blitzbelichtungsspeicherung
Ja
Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
Ja
Blitzschuh/Kabelkontakt
Ja/ja
Kompatibilität mit externen Blitzgeräten
E-TTLII mit entsprechenden CanonEX Speedlites, Unterstützung für kabelloses CanonEX Multi-Flash-System
Steuerung externer Blitzgeräte
Über Kameramenü

AUFNAHME

Modi
Automatische Motiverkennung, Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell (Fotos und Videos), Langzeitbelichtung (B), Custom (3 Einstellungen)
Bildstile
Automatik, Standard, Porträt, Landschaft, Feindetail, Neutral, Natürlich, Monochrom, Benutzerdefiniert (3Einstellungen)
Farbraum
sRGB und AdobeRGB
Bildverarbeitung
Tonwert PrioritätAutomatische Belichtungsoptimierung (4Einstellungen)Rauschreduzierung bei LangzeitbelichtungRauschreduzierung bei Aufnahmen mit hoher ISO-Empfindlichkeit (4 Einstellungen)Objektivkorrektur (3):-Korrektur von Objektiv-Vignettierung (während/nach Fotoaufnahmen, nur bei Videoaufnahmen)-Aberrationskorrektur (während/nach Fotoaufnahmen, nur bei Videoaufnahmen)-Verzeichnungskorrektur (während und nach der Fotoaufnahme)-Beugungskorrektur (während und nach der Fotoaufnahme)-Digital Lens Optimizer (während und nach der Fotoaufnahme)Größenanpassung in M, S1, S2 oder S3(6)Zuschnitt: JPEG-Aufnahmen können kameraintern zugeschnitten werden (Seitenverhältnis 3:2, 4:3, 16:9 oder 1:1)-45 Zuschnittgrößen wählbar, von 11% bis 95 % (diagonal)-Umschaltung zwischen Zuschnitt im Hoch-und Querformat-Der Zuschnittrahmen lässt sich über den Touchscreen verlagernRAW-Bildbearbeitung (7)Mehrfachbelichtung
Betriebsart
Einzelbild, Reihenaufnahmen schnell, Reihenaufnahmen langsam, Leise Einzelbildaufnahme, Leise Reihenaufnahmen schnell, Leise Reihenaufnahmen langsam, Selbstauslöser (2 Sek. + Fernauslöser, 10 Sek. + Fernauslöser)
Reihenaufnahmen
Max. 7B/s mit voller AF / AE Nachführung, die Geschwindigkeit wird für eine unbegrenzte Anzahl JPEGsoder 21 RAWs beibehalten (1) (2) (10)Max. 4,3 B/s im Live View Modus mit AF-Nachführung
Intervall-Timer
Ja, Anzahl der Aufnahmen von 1-99 oder unbegrenzt wählbar (wählbare Intervall-Zeiten -1 Sek. bis 99 Std. 59 Min. 59 Sek.). Timer für Langzeitbelichtung verfügbar (wählbare Zeiten -1 Sek. bis 99 Std. 59 Min. 59 Sek.)

LIVE-VIEW-MODUS

Typ
Elektronischer Sucher über Bildsensor
Bildfeldabdeckung
Ca. 100% (horizontal und vertikal)
Bildrate
29,97 B/s (wird möglicherweise bei aktiver Fokussierung verlangsamt)
Scharfstellung
Manuell: 5fache oder 10fache Lupenfunktion im gesamten DisplaybereichAutofokus: Dual Pixel CMOS AF (Gesichtserkennung-und Nachführ-AF, FlexiZone-Single, FlexiZone -Multi), mit allen EF Objektiven und Touch-Auslöser verfügbar
Messverfahren
Mehrfeldmessung in Echtzeit über den Bildsensor (315Zonen)Selektivmessung (ca. 6,3 % der Livebildansicht)Spotmessung (ca. 2,7 % der Livebildansicht)Mittenbetonte Integralmessungaktive Messung kann geändert werden
Display-Optionen
4 Stufen über die INFO-Taste wählbar: keine Informationen, Basis-Aufnahmeinformationen, erweiterte Aufnahmeinformationen mit Histogramm.Der Status der Mehrfachbelichtung ist auch im Modus Mehrfachbelichtung verfügbar

DATEITYPEN –Fotos

Fotos
JPEG: 3 KompressionsoptionenRAW: RAW, M-RAW, S-RAW und Dual Pixel RAW (14 Bit, Canon original RAW 2nd Edition) Exif2.30 und DCF-Format 2.0 kompatibel Digital Print Order Format [DPOF] Version1.1 kompatibel
Gleichzeitige Aufnahmen in RAW und JPEG
Ja, beliebige Kombination aus RAW + JPEG, Unterschiedliche Formate auf unterschiedliche Speicherkarten möglich, einschließlich Dual Pixel RAW +JPEG
Bildgröße
JPEG: 3:2 Seitenverhältnis (L) 6.720 x 4.480, (M1) 4.464 x 2.976, (S1) 3.360 x 2.240, (S2) 1.696 x 1.280 , (S3) 640 x 480 4:3 Seitenverhältnis (L) 5.952 x 4.480, (M1) 3.968 x 2.976, (S1) 2.976 x 2.240, (S2) 1.920 x 1.280 , (S3) 720 x 48016:9 Seitenverhältnis (L) 6.720 x 3.776, (M1) 4.464 x 2.512, (S1) 3.360 x 1.888, (S2) 1.920 x 1.080 , (S3) 720 x 4081:1 Seitenverhältnis (L) 4.480 x 4.480, (M1) 2.976 x 2.976, (S1) 2.240 x 2.240, (S2) 1.280 x 1.280 , (S3) 480 x 480RAW: (RAW) 6.720 x 4.480, (M-RAW) 5.040 x 3.360, (S-RAW) 3.360 x 2.240
Ordner
Neue Ordner können manuell erstellt und ausgewählt werden
Dateinummerierung
(1) fortlaufend(2) automatische Rückstellung(3) manuelle Rückstellung

EOS Movie

Videoformat
MOV Video: 4K (17:9) 4.096 x 2.160 –Motion JPEG (nur interne Aufzeichnung), Full-HD –MPEG4 AVC / H.264 variable (durchschnittl.) Bitrate; Audio: Linear PCMMP4 Video: Full-HD (16:9) 1.920 x 1.080 –MPEG4 AVC/H.264, Audio: AAC
Video-Bildformate
4K (17:9) 4.096 x 2.160 (29,97, 25, 24, 23,98 B/s) Motion JPEGFull-HD (16:9) 1.920 x 1.080 (59,94, 50, 29,97, 25, 23,98 B/s) Intra oder Inter Frame (13)Full-HD (16:9) 1.920 x 1.080 HDR ( 29,97, 25 B/s)Inter Frame(13)Full-HD (16:9) 1.920 x 1.080 (29,97, 25 B/s) Inter Frame LiteHD (16:9) 1.280 x 720 (119,9, 100 B/s) Intra Frame
Farbsampling (interne Aufzeichnung)
4K –YCbCr4:2:2 (8 Bit)Full-HD/HS –YCbCr4:2:0 (8 Bit)
Videolänge
4K und Full-HD –maximal 29 Min. 59 Sek. (ausgenommen High Frame Rate Movie). Kein 4 GB Dateilimit mit exFAT CF Speicherkarte
High Frame Rate Movie
MOV Video: HD –1.280 x 720 bei 100 B/s oder 119,9 B/sAufgenommen als Zeitlupe mit 1/4 GeschwindigkeitMaximale Aufnahmezeit für Einzelszenen: bis zu 7 Min. 29Sek.
4K-Einzelbildextraktion
Möglichkeit zur Extrahierung von 8,8 Megapixel JPEG-Einzelbildern aus 4K-Videos
Bitrate / Mbps
MOV:4K (29,97p/25,00p/24,00p/23,98p): ca. 500MbpsFull-HD (59,94p/50,00p)/ALL-I: ca. 180MbpsFull-HD (59,94p/50,00p)/IPB ca. 60MbpsFull-HD (29,97p/25,00p/24,00p/23,98p)/ALL-I: ca. 90MbpsFull-HD (29,97p/25,00p/24,00p/23,98p)/IPB (Standard): ca. 30MbpsHD (119,9p/100,0p)/ALL-I: ca. 160MbpsMP4:Full-HD (59,94p/50,00p)/IPB (Standard): ca. 60MbpsFull-HD (29,97p/25,00p/24,00p/23,98p)/IPB (Standard): ca. 30MbpsFull-HD (29,97p/25,00p)/IPB (Light): ca. 12Mbps
Mikrofon
Internes Mono-Mikrofon (48 Khz, 16 Bit x 2 Kanäle)
HDMI-Monitor
Nur externer Monitor, externer Monitor ohne Darstellung der Aufnahmeinformationen oder gleichzeitige Darstellung auf externem Monitor und auf der Kamera
HDMI-Ausgang
Nur Full-HD-Aufnahmen, unkomprimiert YCbCr 4:2:2, 8 Bit, Tonausgang über HDMI ist ebenfalls möglich
Scharfstellung
Dual Pixel CMOS AF mit Gesichtserkennung und Nachfüh-AF, Movie Servo AFManuelle Scharfstellung
ISO
4K –Auto: 100-12.800, H: 25.600, H: 32.000, H1: 51.200,
H2: 102.400, Full-HD / HD -Auto: 100-25.600, H: 32.000, H1: 51.200, H2:102.400

integriertes GPS

Geotag-Informationen
Längengrad, Breitengrad, Höhe, UTZ Weltzeit
Modi zur Positionsfeststellung
Modus 1: Die Kamera empfängt regelmäßig GPS-Signale wenn sie ausgeschaltet istModus 2: GPS ist bei ausgeschalteter Kamera deaktiviert
Timing Positionsaktualisierung
Intervalle von 1 Sek., 5 Sek., 10 Sek., 15 Sek., 30 Sek., 1 Min.,
2Min. oder 5 Min.
Positionsgenauigkeit
Innerhalb ca. 30 m/98.4 ft (bei einem starken GPS-Satellitensignal an einem klaren Tag ohne störende Umgebungseinflüsse)
Kompatible Satellitensysteme
• GPS Satelliten (USA)• GLONASS Satelliten (Russland)• Quasi-Zenith Satellite Michibiki (Japan)
Logfile-Format
NMEA Format. Basierend auf einem Logfile pro Tag
Logfile-Einsatz
Übertragen der Daten auf eine Speicherkarte und kopieren der Daten auf einen Computer. Mit der Map Utility können die Logfiles den Bilddaten zugeordnet werden.
Digitalkompass

WEITERE FUNKTIONEN

Benutzerdefinierte Funktionen
17 Individualfunktionen mit 46Einstellungen
Metadaten-Tag
Copyright-Informationen (Option kann in der Kamera eingestellt werden)Bildbewertung (0-5 Sterne)IPTC Daten (über EOS Utility registriert) Bildübertragung mit Titel (Der Titel muss mit EOS Utility registriert sein)
LCD-Panel/-Beleuchtung
Ja/ja
Staub-/Spritzwasserschutz
Ja
Tonmemo:
Nein
Intelligenter Orientierungssensor
Ja
Lupenfunktion bei Wiedergabe
1,5fach -10fach in 15 Stufen
Wiedergabeformate
(1) Einzelbild (2) Einzelbild mit Aufnahmedaten (2 Stufen) Basis-Aufnahmeinformationen (Belichtungszeit, Blende,
ISO und Bildqualität)Detailleiter Aufnahmeinformationen (Belichtungszeit, Blende, ISO, Messbild, Qualität und Dateigröße), Objektiv-Informationen, Helligkeit und RGB-Histogramm, Weißabgleich, Bildstil, Farbraum und Rauschreduzierung, Objektivkorrektur, GPS-Informationen(3) 4 Miniaturbilder(4) 9 Miniaturbilder(5) 36 Miniaturbilder(6) 100 Miniaturbilder(7) Bildsprung (1, 10, 100 Bilder, nach Datum, nach Ordner, nur Videos, nur Fotos, geschützte Aufnahmen, nach Bewertung)(8) Video-Bearbeitung(9) RAW-Verarbeitung(10) Bewertung
Diaschau
Bildauswahl: alle Bilder, nach Datum, nach Ordner, Videos, Fotos, geschützte Aufnahmen, nach BewertungWiedergabeintervalle: 1, 2, 3, 5, 10 oder 20 SekundenWiederholung: Ein / Aus
Histogramm-Anzeige
Helligkeit: ja RGB: ja
Überbelichtungswarnung
Ja
Bild löschen
Einzelbild, Ausgewählte Bilder, Ordner, Speicherkarte
Löschschutz
Löschschutz für Einzelbild, Ordner oder Speicherkarte
Selbstauslöser
2 oder 10 Sekunden Vorlaufzeit.
Menükategorien
(1)Aufnahme (1-6)(2)AF (1-5)(3)Wiedergabe (1-3)(4)Setup (1-5)(5) Individualfunktionen (1-5)(6) My Menu (1-5 wählbar)
Menüsprachen
25Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Portugiesisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Griechisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Rumänisch, Ukrainisch, Türkisch, Arabisch, Thailändisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (Standard), Koreanisch und Japanisch
Firmware-Aktualisierung
Aktualisierung durch Nutzer möglich(Kamera, Objektiv, WFT, externes Speedlite)

SCHNITTSTELLEN

Computer
SuperSpeed USB 3.0
WLAN
WLAN (IEEE802.11b/g/n), (nur 2,4 GHz), mit Dynamic NFC Unterstützung [12]Unterstützte Funktionen –FTP/FTPS, EOS Utility, SmartPhone, Web-Upload, kabelloser Druck
Sonstiges
HDMI-Ministecker Ausgang (Typ C, HDMI-CEC kompatibel), Eingang externes Mikrofon / Eingang (Miniklinke Stereo), Kopfhöreranschluss (Miniklinke Stereo), N3-Schnittstelle (Fernauslöser)

FOTODIREKTDRUCK

PictBridge
Ja (nur über WLAN)

SPEICHER

Typ
1x CompactFlash Typ I (UDMA 7 kompatibel) (nicht kompatibel mit Typ II und Microdrive)1x SD/SDHC/SDXC und UHS-I

UNTERSTÜTZTE BETRIEBSSYSTEME

PC und MacOS
Windows 7 (außer Starter Edition) Windows 8 undWindows 10 OS X v10.7-10.11

SOFTWARE

Bildverarbeitung
Digital Photo Professional 4.5 oder höher (RAW-Bildverarbeitung)
Sonstiges
EOS Utility 3.5 oder höher (inkl. Remote Capture ), Picture Style Editor, Map Utility, EOS Lens Registration Tool, EOS Web Service Registration Tool, Canon Camera Connect App (iOS/ Android)

STROMVERSORGUNG

Akku
Lithium-Ionen-Akku LP-E6N (im Lieferumfang) / LP-E6
Akkureichweite
Ca. 900 Aufnahmen (bei 23 °C) (5)Ca. 850 Aufnahmen (bei 0 °C)
Akkustandsanzeige
6Stufen + Prozentwert
Stromsparmodus
AutomatischeAbschaltung nach 1, 2, 4, 8, 15 oder 30 Minuten
Stromversorgung und Akkuladegeräte
Akkuladegerät LC-E6E (im Lieferumfang), Akkuladegerät LC-E6, Netzadapter AC-E6N und Gleichstromkuppler DR-E6, Netzadapter-Kit ACK-E6N/ACK-E6, Auto-Akkuladegerät CBC-E6

ALLGEMEINE ANGABEN

Gehäusematerial
Gehäuse aus Magnesiumlegierung und Polykarbonat mit Prismenabdeckung aus Glasfaserkunststoff
Betriebsumgebung
Ca. 0 –40 °C, max. 85 % rel. Luftfeuchtigkeit
Abmessungen (B x H x T)
Ca. 150,7×116,4 x75,9 mm
Gewicht (nur Gehäuse)
Ca. 890 g

ZUBEHÖR

Sucher
AugenmuschelEg, Augenkorrekturlinse der Eg-Serie mit GummirahmenEg, Antibeschlag-OkularEg, WinkelsucherC
Wireless File Transmitter
Wireless File Transmitter WFT-E7B
Objektive
Alle EF Objektive (ausgenommen EF-S und EF-M Objektive)
Externe Blitzgeräte
Canon Speedlites (90EX, 220EX, 270EX, 270EX II, 320EX, 380EX, 420EX, 430EX, 430EX II, 430EX III 550EX, 580EX, 580EX II, 600EX, 600EX-RT, 600EX-II-RT, Macro-Ring-Lite MR-14EX, Macro Ring Lite MR-14EX II, Macro Twin Lite MT-24EX, Speedlite Transmitter ST-E2, Speedlite Transmitter ST-E3-RT)
Fernauslöser
Fernsteuerung mit N3-Anschluss, Infrarot-Fernsteuerung LC-5 und Speedlite 600EX-II-RT
Sonstiges
Akkugriff BG-E20, Handschlaufe E2, Connect Station CS100

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Rezension: Unterwasserfotografie

Das 2016 erschienene Werk zum Thema Unterwasserfotorgafie beschäftigt sich auf knapp 170 Seiten nicht nur mit der Motivfindung unter Wasser, sondern zu einem großen Teil mit der technischen Kameraausrüstung an sich. Dabei sind die beiden Autoren nicht nur auf Systemkameras festgelegt. Sie erklären ausführlich die Vor- und Nachteile der kompakten Geschwister und den langsam salonfähig werdenden Amphibienkameras. Selbstverständlich werden auch Blitzkonfigurationen und Einstellungen für die Unterwasserfotografie besprochen.

Rezension: Unterwasserfotografie weiterlesen

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